Irrtum 4: Hunde gehören nicht ins Bett

Irrtum:
Ein Thema, das heiß – und dementsprechend emotional – unter Hundehaltern diskutiert wird, ist das Thema, ob Hunde ins Bett dürfen. Gegner argumentieren häufig so:
Der Hund, als unterlegener Beziehungspartner, dürfe auf keinen Fall ins Bett, sonst würde er dominant; der Mensch zeige mit seiner erhöhten Liegestätte seine Überlegenheit an. Zudem seien Hunde unhygienisch und trügen Keime und Bakterien ins Bett, was sich gefährlich auf die Gesundheit des Menschen auswirke.

Richtigstellung:
Ich oute mich direkt zu Beginn dieses Artikels: Ich teile mein Bett mit meinen Hunden!
Es liegt nicht daran, dass sie nicht genug Liegeplätze zur Verfügung hätten – nein, ich mag es einfach, meine Hunde nachts bei mir zu haben. Mein kleines Monster kringelt sich jede Nacht unter der Bettdecke an meinen Bauch und wärmt mich – selbst in heißen Sommermonaten Smilie: ;) Cookie erfüllt jede Nacht seine Pflicht als Quälgeist, wenn er sich quer über meine Beine legt, ich mich um ihn herum drapiere – und morgens mit Rückenschmerzen aufwache. Ist es verrückt, dass ich das in Kauf nehme? Vielleicht ein bisschen Smilie: ;)

Natürlich trägt ein Hunde Keime mit sich, die so auch ins Bett gelangen können – ebenso, wie überall anders hin. Als Hundehalter ist man diesen Keimen ausgesetzt – aber ob dieses im Bett, auf der Couch oder beim gemeinsamen Kuscheln auf dem Boden passiert, ist egal.
Selbst wenn ein Hundehalter sich nach jedem Kontakt die Hände wäscht (und ich kenne keinen, der das tut), kann eine Konfrontation mit bestimmten Bakterien nicht vermieden werden. Ist das schlimm?
Natürlich ist dieses abhängig vom Gesundheitszustand des Hundes. Da ich davon ausgehe, dass jeder verantwortungsvolle Hundehalter sein Bestes tut, seine Hunde gesund zu halten, sie dementsprechend regelmäßig entwurmt/Kotproben untersuchen lässt, Floh-Prophylaxe anwendet usw. ist die Gefahr, die von diesen Keimen ausgeht, relativ gering. Die Tür einer öffentlichen Toilette anzufassen bedeutet ein weitaus höheres Gesundheitsrisiko. Smilie: ;)
Es gibt zudem Studien, die belegen, dass Kinder, die regelmäßig Keimen ausgesetzt werden, weniger Allergien entwickeln, als solche, die unter „klinischen“ Bedingungen aufwachsen.

Und was das ewige Thema Dominanz angeht: Ich wiederhole mich, wenn ich darauf hinweise, dass Hunde generell kein Interesse daran haben, uns zu „dominieren“. Das, was gemeinheim Dominanz genannt wird, ist zumeist ein Mangel an Struktur und Orientierung. Mehr dazu können Sie hier lesen.

Ich verspreche: Ein Hund wird nicht „dominant“, weil er auf das Bett darf. Zeigt ein Hund problematisches Verhalten, basiert dieses meist auf einem Zusammentreffen verschiedener Faktoren. Ein Verteidigen des Bettes ist nur ein Symptom – nicht die Ursache des Problems.
Stimmt die Mensch-Hund-Beziehung, weiß Ihr Hund, dass Ihnen das Bett gehört. Fängt er an, es zu verteidigen, dann wird es höchste Zeit, ihn daran zu erinnern, wer über das Privileg bestimmt (und ihm dann das Recht schleunigst zu entziehen). Vermeiden können Sie das Problem, indem sie Ihrem Hund beibringen, nur dann auf das Bett zu springen, wenn Sie es ihm erlauben. Dafür reicht es meist aus, den Hund ein- bis zweimal deutlich aus dem Bett zu verweisen, wenn er einfach darauf gesprungen ist.

Übrigens ist es eine alte Mär, dass ranghohe Wölfe gerenell auf erhöhten Plätzen seperat schlafen. Zwar kann ein ranghohes Tier das Recht durchsetzen – aber er muss es nicht, wenn er nicht will. Ganz im Gegenteil ist es üblich, dass Tiere, die sich mögen, zusammen schlafen – ungeachtet der Höhe der Liegeposition.

Natürlich muss jeder Hundehalter selbst entscheiden, ob er seinen Hund im Bett haben möchte oder nicht. Manch einer findet es vielleicht nicht liebreizend, wenn das laute Schnarchen seines Hundes den leichten Schlaf stört – oder es sich die 60 Kilo schwere Bordeaux Dogge auf seinen Beinen gemütlich macht (Obwohl: Es gibt für alle Probleme eine Lösung – z.B. Oropax oder größere Betten Smilie: ;))
Mich entspannt es, meine Hunde nachts bei mir zu haben. Für mich fühlt es sich toll an, als ganzes Rudel nah bei einander zu sein. Ich glaube, gerade dieses Beisammensein stärkt die Mensch-Hund-Beziehung.

Meine Meinung: Es gibt nur einen wirklich guten Grund, Ihren Hund nicht ins Bett zu lassen: Sie haben gar keins.

In diesem Sinne! Gute Nacht Smilie: :)

Kategorie(n): Allgemein, Führung, Gesundheit, Irrtümer in der Hundeerziehung

52 Antworten auf Irrtum 4: Hunde gehören nicht ins Bett

  1. Wenn die TÜR einer öffentlichen Toilette wenigstens das Schlimmste wäre… D:

    Für uns fehlt einfach etwas, wenn kein Fellknäul in den Kniekehlen liegt oder sich dekorativ vor dem Bauch drapiert.
    Manchmal atmet man tief ein und hört kurz darauf den Hund tief seufzen. Ein schönes Zusammen-Gefühl.

    Johanna Pelz sagt:

    Liebe Alicia,
    Du bringst es auf den Punkt <3
    Besonders das tiefe Einatmen und wohliges Seufzen - unvergleichlich Smilie: :)

  2. Schönes Thema! Hygienemässig könnten sich da so einige Küchenlappen eine Scheibe von abschneiden. Im Übrigen sind Menschenbisse weitaus infektiöser als Hundebisse. Und wo bitte kann man bequemer Kontaktliegen als im Bett?

  3. ich liebe es mit meinen Hunden im Bett zu schlafen und ich denke, seitdem ist unsere Beziehung (noch) viel enger geworden- ich hatte früher mein Schlafzimmer auf den Dachboden und die Bodentreppe war unmöglich zu besteigen, so hab ich oft im Wohnzimmer auf der Klappcouch geschlafen um bei meinen geliebten Vierbeinern zu sein- seitdem Umzug gibt es keine unbezwingbaren Treppen mehr…und die beiden lieben es sich an mich zu kuscheln…ich liebe die Wärme, die Nähe, das Schnarchen (manchmal) – das Vertrauen! für mich gehören Hunde ins Bett!

      Johanna Pelz sagt:

      Hach; wie schön es sein muss, dass nun keine Treppen mehr zwischen Euch liegen!!!
      Ich kann Dir nur in allen weiteren Ausführungen zustimmen! Zusammen leben, zusammen spielen, zusammen Dinge erleben…und eben auch zusammen schlafen gehören einfach….zusammen Smilie: ;)
      Viele Grüße,
      Johanna

  4. O. k. ich sehe es ein: Ich brauche eindeutig ein größeres Bett!
    Denn wenn meine Beiden (und zukünftig vielleicht Drei…Smilie: ;) in mein Bett kommen, kann ich eigentlich draußen bleiben, weil kein Platz mehr übrig ist…
    Für die Katze reichts…die ist jede Nacht drin. Smilie: ;)))
    Guter Artikel!!!

    Liebe Grüße
    Heike

      Johanna Pelz sagt:

      Wir schlafen mit zwei Hunden bisher in zwei aneinander gestellten 1,40*2-Meter-Betten. Ob das noch für den dritten Hund reicht? Wahrscheinlich gerade eben Smilie: ;)
      Dein Dritter wird ja auch nicht gerade ein Toy Terrier werden, von daher: Wälz lieber schon mal Kataloge Smilie: ;)

      Liebe Grüße!

    Dieter Eßer sagt:

    Guten Tag zusammen, Frau Pelz,

    zunächst mal ein dickes Lob an Frau Pelz. Sie laufen in Ihren einleuchtenden Kommentaren Ihrem früheren Lehrmeister mit bravour den Rang ab – weiter so.

    Ein schmunzeln sei mir gegönnt – wann immer ich in den Blogs „wildere“, klar ich bin ein Mann ( und nur die haben vielleicht so blöde Ideen )
    frage ich mich eins: let`s talk about sex. Was macht das Hundchen dann ? Ich hatte schon mühe genug, meinem Jungspund ( Berger de Brie ) beizubringen, daß er bei bestimmten Anlässen auch nicht den Kopf ins Bett zu bewegen hat –
    nicht von wegen der PARASITEN sondern wie der Österreicher sagt: iss neet außi kumma…..ess poßt grad neet…….

    Er schläft vor dem Bett und gekuschelt wird bei jeder Gelegenheit sonst (Couch, Teppich,Rasen pp.) – ich habe nicht das geringste Problem mich für meinen Hund zu Affen zumachen – wie Frau Pelz an anderer Stelle schreibt.

    Ps.: Das ist kein sexismus – ich bin glücklich verheiratet und auch meine Frau liest hin wieder in diesen Zeilen

    Mfg Dieter Eßer

    Johanna Pelz sagt:

    Hallo, Herr Eßer!
    Vielen Dank für Ihr nettes Feedback. Obwohl ich natürlich einräumen muss, dass ich einen sehr guten Ausbilder hatte. Das Sprichtwort „Ein Meister ist nur so gut wie seine Schüler.“ gilt also auch andersherum Smilie: ;)
    Was Ihre Frage angeht, ohne, dass ich das, für diese Plattform, delikate Thema zu sehr vertiefe: Es gibt genug Gelegenheiten, einen Hund mit der klaren Ansage, dort zu bleiben, auf seinen Liegeplatz zu verweisen. Wem dies zu unsicher ist, der hat ja noch die Möglichkeit, kurzzeitig eine Tür zwischen sich und den Hund zu bringen Smilie: ;) .
    Weiter viel Spaß beim Kuscheln udn zum „Affen machen“ (Beides auf seine Art herrlich!)
    Viele Grüße,
    Johanna Pelz

      Dieter Eßer sagt:

      Hey,
      dem ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen.
      Zum Affen machen bedeutet natürlich ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein –
      zum kuscheln – ist dann Weld verkehrt
      Die Tür zu – ok – ich heul mir jetzt eins – Smilie: :-) sehr erotisch
      prima
      Aber Oma pflegte zu sagen: jede Jeck ist angisch – oder nicht plattler: ist anders!

      Mfg DieE

  5. Hallo und einen lieben Gruß an alle hier,
    ich gehöre auch zu den Vertreterinnen, die nichts einzwänden hat, wenn meine Vierbeiner die Reise in mein Bett antreten. Mir ist es dabei wichtig, dass ICH die Einladende bin. So gibt es keine Probleme zwischen Zwei-und Vierbeinern.
    Wir geniessen es sehr, dieses Zusammenliegen und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl. Das ist ein Geben und Nehmen von Kuscheleinheiten und wunderbaren Gefühlen dabei. Ich möchte das auf keinen Fall missen .
    Vielen Dank für diesen und auch all die anderen interessanten Beiträge hier von dir liebe Johanna Smilie: :-)

    • Liebe Conni!

      Vielen Dank für Dein schönes Feedback!
      Auch wenn ich gern würde, so kann ich nicht mehr viel dazu schreiben, außer: Stimme Dir uneingeschränkt zu Smilie: :)

      Liebe Grüße aus Köln!
      Johanna

  6. Dazu kann ich nur ein bild posten Smilie: :) Wenn ich das hier darf und man es überhaupt anklicken kann Smilie: :)

    Wiedermal sehr schön geschrieben Johanna. Ich teile deine Meinung zu 100%, denn es sind einfach veraltete Ansichten. Wenn ein Hund anfängt das Bett oder Sofa zu verteidigen, dann ist das Kind schon lange in den Brunnen gefallen.

  7. Hilfe, Melanie, der will die Weltherrschaft, siehst Du das nicht??? Spaß am Rande. Wie kann etwas, das Mensch UND Hund so gut tut, falsch sein?
    In diesem Sinn,
    Herzliche Grüße und gute Nacht! Ich gehe jetzt ins Bett….mit acht Pfoten Smilie: ;)

  8. Schöne seite gefällt mir sehr Gut Weiter So Bitte

  9. Das mit den Rückenschmerzen kenne ich =:o)
    Aber Hund im Bett ist einfach herrlich! Seit Ernesto bei uns schlafen darf, ist das Verhältnis noch inniger geworden.
    Unser Hundetrainer, der liebe Alex, sagt immer: „Das Rudel schläft zusammen.“
    Recht hat er!
    Vor ein paar Tagen habe ich gelesen (auf einer Hundetrainer-Seite!), dass man sich nicht wundern muss, wenn der Hund, der im Bett schlafen darf, anfängt, sein Revier zu markieren und ins Bett pinkelt. Was für ein Blödsinn! Der Hund pinkelt doch auch nicht in sein Körbchen. Hunde würden ihren Schlafplatz nie verunreinigen. Einmal ist es vorgekommen, dass Ernesto von morgendlicher Übelkeit geplagt wurde und ins Bett gereiert hat. Als sich dieser Vorgang am nächsten Morgen zu wiederholen drohte, habe ich meinen Wauzi gepackt und auf dem Fußboden abgesetzt, wo er sich dann erleichterte. Seit diesem Zeitpunkt verlässt er von sich aus das Bett, wenn er merkt, das er kübeln muss.

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Claudia!

      Ich bin auch der Meinung, dass das gemeinsame Schlafen im Bett die Bindung festigt und keine negativen Auswirkungen hat.
      Ausnahmen sehe ich höchstens in Mensch-Hund-Beziehungen, wo keine Rollenklarheit herrscht und es bereits anderweitige Probleme gibt.

      Und was das andere Thema angeht, so wurde das Bett bisher Gott-sei-Dank verschont Smilie: ;)

      Viele Grüße,
      Johanna

  10. Oh wie gut tut dieser Artikel, denn ich höre und lese ständig,
    dass meine Hunde nicht ins Bett sollen und deshalb beim
    Spazierengehen sich öfters – wenn andere Hunde kommen – daneben
    benehmen.

    Das mit den Rangordnungsverhalten, dem richtigen Rudelführer,
    das ist mir alles klar und ich bin auch konsequent beim Erziehen.
    Nur fühle ich mich einfach wohl, wenn auf Nacht das Rudel zusammen
    liegt, wie im Artikel so schön beschrieben.

    Jetzt nach diesem Artikel geht es mir besser!

    Das waren die ersten vernünftigen Pro-Argumente
    für das Schlafen mit den Wufftis im Bett!

    Danke! Smilie: :-)
    Sylvia aus Tirol

      Johanna Pelz sagt:

      Liebe Sylvia,
      ich bin mir sicher, Deine Hunde fühlen sich beim gemeinsamen Ruhen im Bett genau so wohl.
      Ich glaube, dass gerade dieses Zusammensein die Bindung stärkt. Einem „Rudelführer“, der (neben, wie Du es schreibst, konsequenter Führung) auch mal „Fünfe gerade sein“ lässt, an den man sich anlehnen kann und bei dem man sich wohlfühlen und entspannen kann, schließt man sich doch auch gern an!
      Ich freue mich, dass Dich der Artikel gestärkt und Dein Gefühl bestätigt hat.

      Herzliche Grüße,
      Johanna

    PeterBleßmann sagt:

    Hund im Bett? Früher mit großen Hunden war das kaum möglich. Mein schäferhund-großer Mischi kam zum schlafengehen für 2 Minuten in meine Koje. Wenn ich ihn dann zudeckte, verschwand er immer wieder kurzfristig auf seinen angestammten Platz neben dem Bett. Vom Welpenalter an schlief er immer im Schlafzimmer, allerdings neben dem Bett in seinem Körbchen.
    Jetzt zum Thema: „lets talk about sex“ – als vollendeter kavalier ist er stets s e h r
    l e i s e – also diskret aus dem Zimmer gegangen und kam irgendwann spät wieder zurück, wenn wir bereits schliefen
    Bei unserem jetzigen Jacky ist das anders: Er schläft täglich in unserem Bett, mittags mit mir zum Mittagsschlaf, allerdings unter Mamas Decke und nachts am liebsten bei Mama. Es ist einfach herrlich, wenn man nachts einen tiefen Atemzug macht, der dann vom Hund beantwortet wird. Auch jetzt zum Winter hin ist die kleine befellte Wärmflasche nicht zu verachten. Wir haben unseren jetzigen Hund nach einer Beisserei mit anschließender Op. zunächst vorübergehend das Bettendomizil eingeräumt, bis heute aber nicht bereuht.
    Wenn er sich mit dseinem kleinen Dickkopf das erstritten haben sollte, so hat er das auch wirklich verdient. Wir lieben es.

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Peter!
      Oh, wie gut ich Deine Schilderungen nachvollziehen kann.
      Ich selbst schätze mein kleines Monsterchen als zuverlässige Wärmflasche an meinem Bauch.
      Mein Cookie ist mein liebster Quälgeist nachts – niemandem sonst würde ich es erlauben, sich über meine Beine zu legen und mich so um den Schlaf zu bringen.
      Meine Liebe Schäfer-Trine Anna liegt nacht neben dem Bett – selbstgewählt – aber wir verbringen morgens eine schöne kuschelige Zeit vor dem Aufstehen.
      Ich behaupte: Stimmt generell die Beziehung, verbessert sich diese erst recht durch das gemeinsame Schlafen im Bett!!!! <3

      GlG,
      Johanna

  11. Ein toller Artikel, danke!

    Darauf gestoßen bin ich, da ich meinen Hund zeitweise nicht mehr ins Bett ließ. Die Gründe möchte ich erläutern.
    Mein Hund kann einfach nicht allein bleiben. Ich suchte nach Gründen und möglichen Lösungen. Dabei fand ich heraus dass es evtl sein könnte, dass er Kontrollverlust erlebt, wenn ich weg bin. Und Kontrolle wiederrum wollen dominante Hunde haben.
    Struktur hat mein Hund, bilde ich mir ein. Also blieb nur die Möglichkeit mit dem Bett. Er auf seine Couch, die ihm von Anfang an gehörte und nur ich allein ins Bett.
    Verändert hat sich nicht viel, außer dass er draußen plötzlich nicht mehr so gut hörte wie sonst und ich hatte das Gefühl, dass sein Schlaf unruhiger ist!

    Nun lasse ich ihn wieder in mein Bett seit einem Tag. Leider bin krank und es wird dauern, bis ich austesten kann ob sich draußen beim Freigang etwas verändert hat.

    Wäre es möglich dass mehr Vertrauen herrscht, wenn Hund mit auf meinem Platz schläft? Oder sehe ich das alles verkehrt?

    Ich glaube man muss auch einfach austesten. Hunde sind zwar Hunde, aber diese sind auch nicht alle gleich.

    Jetzt freue ich mich erstmal darauf hier noch weitere Artikel von Ihnen zu lesen.

    Viele Grüße

    Stephanie

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Stephanie,
      ich bin der absolut festen Überzeugung, dass es die Beziehung von Mensch und Hund zum positiven verändern kann bzw. noch weiter stärken kann, wenn man nah bei einander ist – und dazu gehört auf jeden Fall „Rudelliegen“. Smilie: ;)

      Ich tue mich schwer mit dem Begriff des „dominanten“ Hundes, weil ich der Meinung bin, dass Hunde selten ihren Menschen „dominieren“ wollen. Sie übernehmen höchstens den Job des Menschen in einigen Situationen, wenn sie glauben, dass dieser es selbst nicht schafft.
      Warum ein Hund nicht allein sein kann, kann viele Ursachen haben: Angefangen von frühen Erfahrungen, über Sozialisation, über Erfahrungen, die der Hund später beim Alleinsein gemacht hat, darüber, dass es vielleicht nicht ideal aufgebaut wurde, nicht kleinschrittig genug geübt wurde, er sonst immer dabei sein durfte (oder noch darf), dass er wirklich Verlassensangst hat, dass der Mensch gerade Veränderungen durchläuft/eine schlechte Phase hat und sich das auf den Hund überträgt -und klar, eine Möglichkeit ist auch, dass er glaubt, sein Mensch käme nicht ohne ihn klar. Aber das ist nur eine von vielen.

      Zwei von meinen Hunden hatten eine zeitlang ein Thema mit dem Alleinbleiben. Gelöst haben wir es über eine vernünftigen Aufbau, Videoanalyse (um herauszufinden, wie die Hunde sich überhaupt in meiner Abwesenheit verhalten, was für Lautäußerungen sie z.B. von sich geben etc. um zu überprüfen, ob sie sich „beschweren“ oder tatsächlich Panik haben) – und darüber, dass wir ihnen die Möglichkeit eröffnet haben, im Schlafzimmer zu sein, wenn sie allein sind. Dort können sie am beten entspannen, denn das ist der Ort, der ihnen Wohlbefinden ermöglicht, weil es dort nicht nur besonders gemütlich ist, sondern sie damit das gemeinsame Kuscheln verbinden.

      Vielleicht hilft es Ihnen, mal mit einer Kamera aufzuzeichnen, wie Ihr Hund sich in Ihrer Abwesenheit überhaupt verhält, wann er unruhig wird, wie es sich äußert usw. Mit dem Wissen kann man das Training zielgerichtet ansetzen.

      Ich wünsche viel Erfolg!

      Herzliche Grüße,
      Johanna

  12. Hallo Johanna,
    Wie schön, von Menschen zu lesen, die kein Hygiene- oder Dominanzproblem darin sehen, wenn der Hund, der ja auch ein Familienmitglied ist, mit im Bett schläft. Man traut sich das ja kaum zuzugeben. Wir haben 2 Hunde, der eine will gar nicht ins Bett und unsere Hündin liebt es, an meinen Füßen zu schlafen. Manchmal kuschelt sie auch, wenn es ihr zu warm wird, geht sie wieder ans Fußende . —-und ich, die seit Jahren nachts nicht mehr durchschlafen konnte, schlafe nun tief und fest bis der Wecker rappelt – unsere Maus auch…… Und das mit der Erziehung klappt auch Smilie: ;)

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Regine,
      Danke für Deinen Kommentar!
      Genau so soll es sein! Smilie: :)

      Liebe Grüße,
      Johanna

    • liebe hundefreunde,
      ich bin sehr erleichtert auf diese seite gestossen zu sein.. ich werde bald meinen hund abholen. er war ein wochenende schon mal zur probe bei mir… und ja er durfte in mein bett. Smilie: :-) wider allen „schlauen“ sprüchen und warnungen: lass ihn blos nicht in dein bett; sonst hast du direkt deine rudelführerposition verloren..
      ich liess mein bauchgefühl siegen. und es war toll. er geht ohne grosse erziehungsmassnahmen nur mit aufforderung in mein bett. ansonsten haben wir auch keinerlei probleme in bezug auf “ dominanten“ verhalten.
      vielen dank für dieses nette forum.
      lg claudi

        Johanna Pelz sagt:

        Hallo Claudi,

        alles Gute für den Start mit Deinem Hund. Hör‘ weiter auf Dein Bauchgefühl, es wird Dich sicher immer gut leiten.

        Herzliche Grüße,
        Johanna

    carola gorgonio sagt:

    … Hallo …

    ich tue mich so schwer mit dem thema …. wir hatten 17 jahre eine hündinn… sie durfte von welpe an ins bett … und es war das schönste was zwischen mensch und tier entstand …verbundenheit…. nun im alter des hundes ging es los … haare im bett -gesabbere-unruhe- ständige neue lager-gesuche … am schluß erlöst (tumor in der bauchleiste) das schlimmste überhaubt das einschläfern … sie durfte in meinen armen einschlafen ….. und ich fühlte mich monatelang als hinrichter … ich war nur noch in derpristimmung ..da haben wir nach 11monaten einen neuen jackrussel-mops 12wo. geholt …. und nun kams er sollte nicht ans bett gewöhnt werden … er schlief ein jahr in einer großen transportbox mit unmengen kuscheldecken … er schlief ohne zu jammern alleine …. nun haben wir ein hundehaus besorgt aus filz … und nun jede nacht kommt er ins bett …. wieder zurück gebracht das geht jetzt schon wochen ..rein ins bett zurück gebracht …keine minute ruhe … vor allem man fängt an dem herzchen auch noch platz zu machen wenn man nichts davon merkt das er heimlich wieder da ist … und nun gehts wiedre los … haare im bett … gerade alles neu gekauft vor weihnachten matratzen plümos und so weiter ….und unser luigi meint er müsse mit einweihen … und nun fange ich langsam an es ihm zu erlauben … mit ja komm 5 minuten kuscheln … und die 5minuten werden jetzt langsam immer länger …. ja ich höre schon einige sagen …schön blöd die alte …. aber es ist aber auch zu schön das kuscheln und die liebe die da zurück gegeben wird …..und nun kommt es …. ich will mein bett für mich besitzen 11mon…was für ein platz und was für eine ruhe …aber mein herz sagt lass ihn zu dir ins bett… und nun bin ich hin und her …es tut mir so leid mich nicht endscheiden zu können …und es tut dem hundchen ja auch nicht gut immer hin und her …. aber ich habe gemerkt er versteht durch blicke das ich es nicht so sehr mag …dann kommt er erst gar nicht und geht alleine ins haus (steht neben meinem bett) … aber wie wir alle schlafen kommt er ….
    sooooo nun sagt mal alle was dazu … bin mit allem gefasst und nehme gerne an …

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Carola!

      Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – Du schreibst selber: Es ist nur wichtig, dass Du weißt, was Du willst.
      Andersherum: Hunde können sich situativ gut einstellen. Vielleicht ist mal Kuscheln im Bett angesagt – und wann anders eben nicht.

      Ich persönlich fänd den „Dreck“ bei einem relativ kleinen Hund verschmerzbar. Er muss ja nicht gerade nach einem Spaziergang im Matsch auf Dein Bett springen. Smilie: ;) Aber es hat eben jeder andere Vorstellungen, was er möchte und was nicht. Somit kann Dir auch keiner sagen, was Du tun sollst.
      Und wenn Du Dich dafür entscheidest, dass Dein Hund gar nicht ins Bett soll – dann schläft er eben in einer Box, deren Türchen Du nachts zumachst – oder in einem Zimmer. Oder Du lebst damit, dass er nachts heimlich ins Bett schleicht. Smilie: ;)

      Liebe Grüße!
      Johanna

    Indian-Spirit sagt:

    Ach du scheinheiliger Mensch, alle schreien nach Natur aber keiner will danach riechen Smilie: :-D
    Selbstverständlich schlafen meine Border Collies in meinem Bett, nicht nur weil es für mich als Single unproblematischer ist, sondern weil es in der Natur des Hundes liegt den Schlafplatz in der Nähe des Rudelführers zu wählen, schliesslich ist der Rudelführer für die Sicherheit des Rudels verantwortlich. Die Menschen früherer Zeiten teilten schon immer das Lager mit ihren Hunden, aus dem gleichen sicherheitstechnischen Grund.
    Meine Hunde haben ihren festen Platz im Bett, den sie auch nicht verlassen, während meine Hündin sich in meinem Rücken zusammenrollt, liegt der Rüde an meinen Beinen auf der andren Seite. z.B hört meine Hündin ein Geräusch draussen und knurrt, ich lege meine Hand auf ihren Rücken und signalisiere so „ich habs gehört“ und schon kehrt wieder Ruhe ein, meine Hündin weiss, der Rudelführer weiss Bescheid und wenn er nichts macht brauche ich das auch nicht. Ich nenne es gegenseitiges Vertrauen.
    Was den „Schmutzaspekt“ angeht, jeder gesunde Hund hat in der Regel ein „schmutzabweisendes“ Fell. Ich arbeite mit meinen Hunden und oft sind sie so dreckig das man ihre Fellfarbe kaum noch erkennen kann (wer lässt dann schon seinen Hund ins Bett ???) sobald die Hunde wieder im Haus und trocken sind fällt der Dreck aus dem Fell und der Hund ist wie „neu“ ich hab meine Hunde noch nie gebadet und sie haben praktisch keinen Eigengeruch.
    Ich würde niemals einen mit Floh und Zeckengift behandelten Hund mit ins Bett nehmen, jeder sollte sich darüber im klaren sein, daß das was wir dem Hund ins Fell sprühen oder auftragen, GIFT ist, und ich persönlich kann es eher ertragen das eine Zecke am Hund mit übernachtet als die Gewissheit konzentriertes Nervengift einzuatmen.
    Was mich persönlich etwas nervt sind die Haare im Bett und Bett machen ist für mich täglich 30 min Arbeit. Gute Erfahrungen hab ich mit einer groben Wurzelbürste gemacht, mit der man das Bett und die Kissen abbürsten kann, die Bürste schafft wirklich alle Haare Smilie: :-)

  13. Hallöchen!
    Mit großem Interesse bin ich per Zufall auf diese Seite gestoßen und nun beruhigt, was ich vom Bauch her schon wußte: konsequent inkonsequent zu sein, in dem meine Maus (rumänische Straßenhündin, ca. 5 Jahre alt) bei mir im Bett schlafen darf Smilie: :-)

    Allerdings hat sich nun eine neue Situation ergeben, die mich unsicher macht.
    Meine Frieda war vor gut 2 Wochen mit starkem Durchfall und Bauchweh krank. Dann kam nun auch noch die Hitze hier bei uns im hohen Norden dazu.
    Während ihrer Krankheitsphase und auch noch danach (?!) lief sie nachts plötzlich in der Wohnung unruhig in der Wohnung umher und schließlich zur Tür. Klar ist man dann sofort losgeflitzt. Jedoch mußte sie sich nicht erleichtern. Ich gehe daher von aus, daß sie Bauchweh hatte. Dann gab es zwischendurch Entspannung nach dem Tierarztbesuch und sie schlief auch mal wieder eine Nacht neben mir im Bett. Nun sind die Temperaturen ja derzeit wieder einigermaßen normal…. sie liegt vor dem letzten Pipigang meistens auf ihrer Seite des Bettes, kommt auch noch mit, wenn ich mich schlafen lege, steht dann aber nach 2 Minuten auf und geht auf ihren augenscheinlich neuen Lieblingsplatz und bleibt auch die ganze Nacht dort. Sonst ist sie frühmorgens teils wieder zu mir ins Schlafzimmer gekommen. Nun geht sie seit ein paar Tagen in den Wintergarten und packt sich dort auf´s Sofa oder liegt auf dem Boden.

    Muß ich mir Sorgen machen, daß sie 1. nicht mehr in meiner Nähe sein möchte und 2. sich auf dem Teppich ins Schlafzimmer meines Mannes legt, wo sie sich vorher NOCH NIE hingelegt hat (mein Gatte schnarcht, deswegen getrennt Smilie: ;-) ) ???
    Ich beobachte dies nach ihrem Magen-Darm-Infekt… Könnte es sein, daß Sie vielleicht Schmerzen in den Knochen/Gelenken hat, weil Sie bevorzugt nun auf dem Boden liegt, weil härter? Obwohl, sie pennt ja auch entspannt auf dem Sofa im W-Garten. Hmmmmmmmmmmmmm…..
    Freue mich über beruhigende Worte oder Ratschläge.

    Lieben Gruß
    Chrissie

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Chrissie,

      ich glaube nicht, dass Deine Hündin bei Schmerzen in den Gelenken bevorzugt auf hartem Boden liegen würde; ganz im Gegenteil müsste das ja eigentlich eher schmerzen.
      Vielleicht liegt Deine Hündin nicht mehr im Bett, weil es sich während der warmen Phase für sie als angenehm herausgestellt hat, dort zu liegen, wo es kühler ist? Vielleicht ist es aber auch noch ein „Relikt“ aus der Zeit, als sie Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hatte, weil sie es von ihrem neuen Schlafplatz näher zur Tür hatte – oder sie vielleicht Sorge hatte, sie könnte das Bett beschmutzen?
      Ich würde es mal abwarten. Vielleicht ist es einfach vorübergehend. Wenn es ihr sonst gut geht, die Verdauung wieder normal ist und sie beim Aufstehen/Laufen etc. keine Auffälligkeiten im Bewegungsapparat zeigt, würde ich mir erst einmal nicht allzu große Sorgen machen.

      Herzliche Grüße,
      Johanna

  14. Ich versteh dieses ganze Geheule von wegen „Keime und Rangordnung“ nicht – alles quatsch Smilie: :D der kleine Hund gehört mit ins Bett.

    Die einzige Gefahr, die ich sehe ist, dass der Hund, wenn er sehr klein ist, vielleicht mal erdrückt wird. Aber bevor ich mich auf meinen Hund drehe, werde ich meistens wach ( muss so ein Mutterkomplex sein Smilie: :D) und schiebe mir den kleinen Kerl dann wieder zurecht. Bei kleinen Hunden kann man ja zum Glück noch schieben und umher heben Smilie: ;) Bisher klappt alles wunderbar.

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Ina,

      richtig so! Ich selbst habe jede Nacht meinen kleinen Monster an meinem Bauch und bisher habe ich ihn, trotz unruhigen Schlafs, auch noch nicht erdrückt. Smilie: :P

      Herzliche Grüße,
      Johanna

  15. Hi, also ich selber habe mir einen Russkiy Toy Terrier Welpen angeschafft. Sie darf ins Bett. Aber nicht etwa, weil sie mich so süß anschaut, nein, sondern weil ich finde, dass die Nähe zum Tier sehr wichtig ist. Das stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier, Katzen dürfen schließlich auch aufs Bett. Der Hund braucht die Nähe zum Menschen. Hast du zufällig auch nen Russkiy Toy?

      Johanna Pelz sagt:

      Hallo Maike,

      ja, Monster ist auch ein russischer Toy Terrier – inzwischen schon stolze fünf Jahre alt.
      Viel Spaß mit Deinem Welpen! Schön, dass er mit Dir das Bett teilen darf! Smilie: :)

      Herzliche Grüße,
      Johanna

  16. Endlich mal Menschen die unsere geliebten Vierbeiner nicht aus dem Bett verstoßen.
    Ich habe einen Bettüberwurf und da liegt meine Anka ab und zu (früher sehr oft), jetzt schläft sie unterm Bett. Dafür kommt jetzt mein zweiter Hund ins Bett, die liegt genau zwischen uns und macht sich ganz lang. Dies aber ganz heimlich!
    Ich kann immer noch nicht verstehen, warum sich Menschen über Hunde aufregen die im Bett liegen, über Katzen sagt keiner was, da ist es normal. Katzen haben genauso Bakterien und Keime an sich.
    Meine Anka kam aus einem Tierheim, sie wurde im Ausland schwer mißhandelt und war nur einen Monat im TH. In der ersten Nacht kam sie zu mir ins Bett (ich habe es nicht gemerkt) und hat sich wie ein Baby in voller Länge an mich gekuschelt. Kann man so einen Hund aus dem Bett werfen? Absolutes no go!

  17. Wir haben einen Shepard-Mix (Mutter: Mischung weißer Schäferhund, schwarzer Labrador, Vater: Australian Shepard). Der darf natürlich auch ins Bett, das Rudel ruht und schläft zusammen. Ansonsten mussten klare Regeln her, die Hündin war im Vergleich zu meinem Labrador ein Level 10 Hund mit der Energie einer Wagenladung Duracell. Mix macht es, bei unserem ersten Hund hatte wir binnen zweier Jahre die Tierarztkosten für ein gebrauchtes Mittelklasseauto versenkt, dieser ist so robust, wie es nur ein gesunder Hund sein kann. Wenn wir außer Haus sind, ruht der Hund gerne im Bett (Tagesdecke, Baumwolle, robust!) und abends, darf er mit rein, wir schicken ihn aber auch raus – falls es mal erforderlich ist und gerne auch vor die Tür Smilie: :)
    Fakt ist, der Hund fusselt das Bett voll, egal wie ich ihn vorher mit der Bürste bearbeitet habe. Im Grunde genommen wird das dann zum Problem, wenn die Unterwolle und das feine Fell (Aussie lässt grüßen) sich an den Stoff förmlich krallen und bei dem nächsten Waschgang nur verteilen oder schlimmstenfalls auf Zeit die Waschmaschine verstopft. Ich habe in der vergangenen Dekade mit jeder Art von Staubsauger gespielt und bin endlich bei einem gelandet (dyson), mit dem ich alle drei Tage das Bett sauber bekomme (Als Hausmann ja nicht unwichtig). Meine Hemden bleiben nun weiß und haben nicht dieses „feine Anthrazitmuster“ nach dem Waschgang. Bakterien und Keime, ach, ich glaube jede Tastatur am Computer ist der größere Schmutzfänger Smilie: :)

  18. Auch ich lasse meinen Hund im Bett schlafen .
    Aber mal von Anfang an :
    Meinen jetzigen Hund , ein Schäferhund-Mix , habe ich vor 7Jahren aus dem Tierheim , wo er fast 4 Jahre verbringen musste.
    In der ersten Nacht ist er , nachdem ich eingeschlafen war , ins Bett gestiegen und hat sich der Länge nach an mich gelegt . Im Maschinenbau nennt man das „Presspassung“.
    Das hat sich bis heute nicht geändert . Jeden Abend das gleiche , ich muss mich auf die linke Seite legen und den linken Arm ausstrecken damit der Hund seinen Kopf und eine Pfote darauf legen kann . Er schläft dann meist innerhalb kürzester Zeit ein und schnarcht entspannt……

    Ausserdem dürfte er nach seinem schweren Schlaganfall , von dem er sich glücklicherweise fast vollständig erholt hat , ohnehin im Bett schlafen , damit ich ihn besser im Blick habe und im Notfall wieder schnell reagieren kann .
    Die Bindung zwischen dem Hund und mir hat sich seit dem sehr vertieft.
    Er begleitet mich ja schon immer auf die Arbeit , aber seit diesem Ereignis entfernt er sich maximal 2 Meter.

    Die Bedenken einiger Mitmenschen bezüglich Keime und Hygiene kann ich nicht teilen , wie schon andere hier geschrieben haben ist die Türklinke einer öffentlichen Toilette wohl die grösste Bakterienschleuder . Aber einen Menschen mit einem normalen Immunsystem bringt das nicht in Gefahr.
    Und die Haare im Bett ?
    Dann muss man das Bett eben öfter neu beziehen !

  19. Hallo zusammen,
    Wir haben eine Deutsche Doggen Hündin. Ich könnte mir ein Bett ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Ich sag immer , sie ist der beste kuschelbär den es gibt. Sie ist jetzt fast vier Jahre alt und geht manchmal auch mit den Kindern ins Bett und die sind wirklich mit die gesündesten Kinder. Wir haben auch tagsüber Tagesdecken aufm Bett, die werden dann ausgeschüttelt und gut is. Wir werden es auf jeden Fall wieder erlauben wenn es später nochmal einen Hund

  20. Hallo!
    Dank für den hervorragenden Artikel, auch wenn er schon etwas älter sein mag. Und hier noch die Anleitung wie man es richtig macht – wenngleich ich selbst es vorziehe morgens noch im Bett zu erwachen… https://www.youtube.com/watch?v=JV03UGow-4A
    Nun bin ich selbst Windhund-Mensch, wenngleich – wohl nicht mehr lange – derzeit ohne eigenen Hund und Windhunde riechen nicht, ich finde ja sogar, daß sie duften, haaren kaum und für mich gibt es nichts kuscheligeres als wenn ich jeden Knochen, Sehne und Muskel unter dem weichen Fell spüren kann – aber da sind die Geschmäcker verschieden… Gut, meine hatten aufgrund ihrer riesigen, behaarten Pfoten (Salukis) immer recht viel Sand mit ins Bett gebracht, ein kleiner Nachteil für eine große Freude!
    Hygiene: Natürlich lasse ich keinen Hund in mein Bett, ja noch nicht mal auf sein eigenes, wenn er sich mal wieder gerade in Sch… gewälzt hat. Aber ansonsten bin ich folgender Meinung: Als Kind schärfte man mir immer ein: Nach dem Streicheln Hände waschen. 100x am Tag bei den Hunden der Großeltern??? Wohlgemerkt, das war nicht lange nach dem letzten Krieg und man war ja schon soooo „aufgeklärt“ – wahrscheinlich durch irgendwelche US-amerikanischen auf Reader’s Digest verbreiteten Hysterien. Heute finde ich es viel wichtiger VOR dem Streicheln der Hunde die Hände zu waschen; ich arbeite fast täglich ehrenamtlich im Tierheim mit vielen Hunden und weiß wovon ich rede.
    Hunde brauchen Nähe, Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und da ist ein gemeinsames Nachtlager nicht das schlechteste, sofern der Hund (!) das möchte. Und da komme mir niemand mit irgend welchen überholten und herbeiphantasierten Dominanz- und Rudeltheorien. Hunde sind heute im Normalfall Familienmitglieder und Freunde und sollten so auch behandelt werden. Schlimm, daß heute noch/wieder solche empathielose, brutale Stümper wie Michael Grewe oder Cesar Millan frenetischen Zuspruch bei einer breiten, nicht zuletzt weiblichen, Folgschaft finden. Aber das ist ein anderes Thema.

    Grüße
    Thomas

    P.S Hunde streicheln nicht vergessen!

    Thomas Feller sagt:

    Oh je! Der Mensch, die vermeintliche Krone der Schöpfung, ist nun tatsächlich auf den Hund gekommen. Als williger Partnerersatz unter der nächtlichen Bettdecke ist er scheinbar schon voll akzeptiert, aber warum hier einfach stehen bleiben. Wie wäre es mit einem feierlichen Begräbnis beim Ableben des vierbeinigen „Familienmitglieds“, oder mit einer Art eingetragenen Partnerschaft beim Standesamt, damit der Hund auch erbberechtigt wird.
    Ist dieser Irrsinn eigentlich noch aufzuhalten!
    Ich zum Beispiel boykottiere jedes Hotel, bei denen ersichtlich ist, daß Hundebesitzer akzeptiert werden. Wer, außer den „Hundeliebhabern“, will schon in einem Bett schlafen, wo sich zuvor Tiere geräkelt haben. An die armen Zimmermädchen, die das Zimmer täglich „ausmisten“ müssen, will ich gar nicht denken.
    Brrrr!!

      Johanna Pelz sagt:

      Lieber Herr Feller,
      beim Lesen Ihres Kommentars habe ich großes Mitleid bekommen.
      Keinen Hund zu haben, einsam zu sein, im Bett kalte Füße zu bekommen UND gleichzeitig so ein großes Geltungsbedürfnis zu haben, um zu glauben, auf einer Hundeseite würden irgendjemanden Ihre herablassenden und polemischen Äußerungen interessieren – das ist wirklich eine bemitleidenswerte Kombination aus Benachteiligungen.
      Gute Besserung!

      Herzliche Grüße,
      Johanna Pelz

      P.S.: Meine Hunde würden auch niemals in einem Bett schlafen, in dem Sie geschlafen haben. Ich bitte Sie, auch Hunde haben Stolz!

    Thomas Feller sagt:

    Ach so läuft das!
    In diesem Forum werden nur Beiträge erwartet, die tosenden Applaus spenden über das heikle Thema „Hunde im Bett“.
    Bei dieser „Veranstaltung“ will ich selbstverständlich nicht als Störenfried auftreten und ziehe mich daher diskret zurück. Übrigens läßt die raue Wortwahl darauf schließen, daß viel lieber mit Hunden kommuniziert wird als mit Menschen.
    Ohne Gruß
    Th F.

      Johanna Pelz sagt:

      Lieber Herr Feller,
      Sie befinden sich nicht in einem Forum, sondern auf einer Hundetrainer-Seite – nämlich meiner.
      Sehr gerne kommuniziere und diskutiere ich mit Menschen, das ist mein Job – allerdings viel lieber auf einer respektvollen Basis.
      Sie scheinen hingegen weder mit Hund, noch mit Mensch respektvoll und freundlich kommunizieren zu können/ zu wollen.
      Sie stören im Übrigen überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, Sie erheitern meinen Tag.

      Herzliche Grüße,
      Johanna Pelz

  21. Ich lebe , aber vegetiere nicht mit 4 Hunden und einem rotzfrechen Kater zusammen. 3 kurzhaarige Hunde befinden sich immer in meiner unmittelbaren Nähe auf Kissen beim PC, auf dem Sofa beim fernsehen und nachts natürlich in meinem Bett.Die jüngste “ Prinzessin“ ( 8 Jahre ) legt sich lieber auf mich als an mich.
    Unser langhaariger – jetzt schon 13,5 Jahre alt – bevorzugt den Fliesenboden in Flur und Kücheund besucht nur selten unser Nachtlager. Katerchen bevorzugt eindeutig die Fussbodenheizung im Bad , teilt aber zeitweilig unser Bett.
    Hygiene hin oder her – es herrscht tiefer Frieden!
    Conny

  22. Hallo zusammen…
    Erst einmal will ich loswerden das es hier viele Kommentare gibt, die mich bestärken, meinen Mops weiter bei mir unter der Decke schlafen zu lassen. Bin Grade durch Zufall über Google auf dieser Seite gelandet. Ich habe eine sehr lange Krankenhaus Geschichte hinter mir, weil ich unter psychischen Problemen leide.
    Im letzten halben Jahr War ich Pi mal Daumen 4 Monate stationär in Behandlung und musste ohne meinen Butch schlafen. Während dieser Zeit litt ich auch unter massiven Schlafstörungen. Als ich endlich wieder zu hause War und meinen Dicken wieder an meiner Seite hatte, schlief ich besser und meine Anspannung wurde zusehens von tag zu tag niedriger. Er weicht nicht von meiner Seite, und ich werde ganz unruhig wenn er nicht in meiner nähe ist. Meine Familie machte sich zwischenzeitlich immens sorgen um mich, weil ich den fettsack immer auf meinem Schoß hatte, oder neben mir liegen und ich fast ununterbrochen mit ihm schmuste. Ganz zu schweigen davon das er bei mir im Bett schläft. Es wäre ja nicht mehr normal und ich würdr den Hund als meinen Partner oder kind sehen etc.pp..
    Ganz ehrlich,wäre mein Hund nicht da gewesen wäre ich vielleicht nicht mehr da. Er War und ist es immer noch,mein Fels in der Brandung. Sicher scheint es für den ein oder anderen etwas übertrieben, aber mein Kleiner War meine beste Medizin!!!! Die liebe, die Zuneigung mir gegenüber habe ich noch nie auch nur annähernd von einem Menschen erfahren und deswegen unterstütze ich jeden der seinen Hundi bei sich schlafen lässt. In diesem Sinne, allen noch viel Vergnügen mit euren Schätzen<3

  23. An alle Hundefreund…..
    Ich finde es weniger unhygienisch, wenn mein Hund im
    Bett schläft, als wenn ich manchen Menschen die Hand geben
    muss.
    Liebe Grüße und viel Spaß beim Kuscheln!

  24. Meine Hunde schlafen bei mir im Bett seitdem ich denken kann.
    und meine Katze schläft auch bei mir und ich War deshalb noch nie krank. die Tiere nachts bei sich zu haben ist einfach schön ich fühle mich sicherer. uns kann auch ruhiger schlafe. und wen sie mal bei mein sohn schläft hab ich auch nichts gegen. er liebt es.

    Monique Bosse sagt:

    Hallo Smilie: :)
    auch meine Lieblinge schlafen mit mir in einem Bett und ich möchte es nie wieder missen müssen. Ich liebe es!

    Marina hoffmann sagt:

    Hallo,
    meine beiden kleinen Mischlinge schlafen im Bett. Das heißt, Lilly mein Corgimischling immer und Hanna, ein Dackelschnauzermix nur wenn sie sich vor irgendwas fürchtet. Sie findet ansonsten ihre kleine Eigentumswohnung in Form eines Weidenkörbchens mit Kuscheldecke sehr angenehm. Das steht natürlich neben meinem Bett. Ich finde, es gibt so viel fieses, ekliges jeden Tag z.Bsp. Klotüren, Einkaufswagen, Haltestangen Straßenbahn, Türklinken usw. das gerade der Hund diesbezüglich ein Problem sein soll.? Meine Hunde sind schon alt, haben es nicht immer gutgehabt und ich genieße jede Minute mit ihnen. Sie sollen sich behütet und beschützt fühlen. Wenn sie irgendwann mal nicht mehr da sind, möchte ich das Gefühl haben, sie glücklich gemacht zu haben. Da gehört das Schlafen im Bett dazu. Wem ein Hund fies ist, der sollte die Anschaffung lieber lassen.
    Gruß Marina

Schreibe einen Kommentar zu carola gorgonio Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich freue mich über Kommentare und Anregungen!